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Akku-Rasenmäher

Allgemeines zum Akku-Rasenmäher

Was bis vor einigen Jahren noch ein Traum war, ist heute Realität. Während Akku-Rasenmäher früher zu leistungsschwach oder zu teuer waren, weisen sie heute endlich die nötige Kapazität auf, um vernünftig damit arbeiten zu können. 

Es existieren verschiedene Modelle, mit denen sich bis zu 600 Quadratmeter pro Akkuladung bewältigen lassen und die unter 400 Euro kosten. Zudem gibt es Zusammenschlüsse mit anderen Geräten, sodass der Akku im Akku-Rasenmäher auch für andere Geräte desselben Herstellers ( z. B. Makita) verwendet werden kann. Beispielsweise für Akku-Heckenscheren, Akku-Laubbläser oder Akku-Rasentrimmer. Das kann unter Umständen viel Geld sparen.

Rasenmäher-Unterschiede: Benzin-, Akku- und Elektrorasenmäher & Mähroboter

Ein häufig gebrauchter Rasenmäher ist der Elektrorasenmäher mit Kabel. Hier zeigt sich auch gleich der Nachteil, denn auf dieses Kabel muss beim Mähen ständig geachtet werden. Auf Dauer wird es lästig, die Strippe ständig um Pflanzen und Gegenstände herumzuführen. Zudem beschränkt es den Einsatzradius. 

Wer größere Rasenflächen bearbeiten will, wird schnell an seine Grenzen kommen. Mögliche Alternativen hierzu sind der Akku-Rasenmäher und der Benzin-Rasenmäher. Beide können vorübergehend von Energiequellen getrennt eingesetzt werden. ➥ Wissenswertes zum Akku

Während der Benzin-Rasenmäher aufgrund seines Tanks etwas schwerer in der Handhabung und durch den Motor lauter im Betrieb ist, könnte weist der Akku-Rasenmäher demgegenüber ein paar Vorteile auf. Bei geringerer Lautstärke ist er ebenso mobil. Jedoch fällt die Laufzeit des Akkus geringer aus, sodass er häufiger an der Steckdose aufgeladen werden muss. 

Eine letzte Variante stellt der neumoderne Mähroboter dar. Um diesen zu aktivieren, muss im Garten zuerst ein Signalkabel verlegt werden. Dieses dient dem Grasschneider als Orientierungshilfe. Zudem muss dafür gesorgt werden, dass der Rasenmähroboter barrierefrei arbeiten kann. Während die Klingen genug Leistung haben, um Obst zu zerschneiden, sieht es bei herumliegendem Kinderspielzeug oder Schuhen bereits anders aus. 

BRAST Benzin-Rasenmäher 2,94kW (4PS) Elektrostart Selbstantrieb 46cm Schnittbreite 30-80mm Schnitthöhe 60L Grasfang-Korb
Benzin-Rasenmäher
Bosch Akku Rasenmäher Rotak 430 LI mit 2x Akku, Grasfangkorb 50 l, Ladegerät, Karton, 36 Volt, 2,0 Ah
Akku-Rasenmäher
WOLF-Garten Elektro-Rasenmäher A 370 E
Elektro-Rasenmäher
GARDENA Mähroboter R40Li Akkubetriebener Rasenmäher-Roboter ideal für Gärten bis 400 qm
(Akku)-Mähroboter

Vorteile des Akku-Rasenmähers

Beim Akku-Rasenmäher handelt es sich um eine umweltschonende und leise Alternative zum Benzin-Rasenmäher, die besonders für mittelgroße Rasenflächen und kleinere Gärten geeignet ist. 

Der Akku im Rasenmäher lässt sich komfortabel an der Steckdose aufladen. Es werden weder Adapter noch spezielle Ladegeräte benötigt. Man spart sich also das mühsame Nachfüllen von Benzin und umgeht sowohl die Produktion von Verbrennungsgasen als auch die starke Lärmbelästigung. 

Zudem sind Akku-Rasenmäher deutlich leichter und weniger sperrig als Benzin-Rasenmäher.

  • Schont die Umwelt & ist sehr leise
  • komfortables Wiederaufladen
  • kein störendes Kabel beim Rasenmähen
  • leichter als z.B. Benzinrasenmäher

Nachteile des Akku-Rasenmähers

Ein Rasenmäher mit Akku hat nicht nur Vorteile. Zwar ist er sehr mobil, doch für größere Rasenflächen eher ungeeignet. Wer nicht über einen Ersatzakku verfügt, wird seine Arbeit ab einer Flächengröße von derzeit maximal 600 Quadratmetern pausieren müssen.

Ins Gewicht fällt auch die begrenzte Lebensdauer eines Akkus. Im Regelfall lässt er sich bis zu 1000 Mal wieder aufladen, wobei immer wieder ein kleiner Teil der Leistung verloren geht.

Zuletzt zeigt sich gerade bei feuchtem und hohem Gras die geringere Leistungsfähigkeit gegenüber dem Benzin-Rasenmäher.

  • Für sehr große Flächen eher ungeeignet
  • Bei großen Flächen wird Ersatzakku vorausgesetzt
  • Akku haben keine unendliche Lebensdauer
  • Weniger leistungsstark bei feuchtem, hohem Gras

Akku-Rasenmäher - aktuelle Testsieger

Der AL-KO Moweo 38.5 Li ist ein vielseitiges Gerät, mit dem sich ein anständiger Rasenschnitt vollziehen lässt. Es ist ein wendiges Modell, das mit 17 Kilogramm auch nicht zu schwer wiegt. Zudem kann es nach getaner Arbeit leicht gereinigt und wieder verstaut werden. 

Insgesamt handelt es sich um ein zuverlässiges Gerät. Zu beanstanden wäre höchstens, dass die Kabel vom Motor zum Akku frei zugänglich sind.

Technische Details:

AL-KO Moweo 38.5 Li Akku-Rasenmäher

Akku:

36 Volt / 4 Ah
max. Rasenfläche:
bis zu 300 m² (Herstellerseite)
Schnittbreite:
37 cm
Schnitthöhe:
25 bis 75 mm (6-fach)

Gewicht:

17 kg
Zum Angebot:
Einhell Akku-Rasenmäher GE-CM 43 Li M Kit

Einhell hat mit dem GE-CM 43 Li M-Kit einen robusten Akku-Rasenmäher auf den Markt gebracht. In puncto elektrischer und mechanischer Sicherheit gibt es keine Auffälligkeiten. 

Viel eher können diesem Modell ein guter Bedienkomfort und ein ordentliches Mähergebnis bescheinigt werden.

Dank der Füllstandanzeige lässt sich der Inhalt der Grasfangbox leicht erkennen. Ebenso gehört ein Mulchkit zum Lieferumfang, wodurch man entscheiden kann, ob das Schnittgut entsorgt werden oder auf der Rasenfläche verrotten soll.

Zudem verfügt das Gerät über einen großen 63 Liter Fangkorb. Der Akku-Rasenmäher bietet zwei Steckplätze für je einen 18-Volt-Akku. Mithilfe beider Stromspeicher kann eine Rasenfläche von 600 Quadratmetern bearbeitet werden.

Technische Details:

Akku:

18 Volt / 4 Ah
max. Rasenfläche:
bis zu 600 m² (Herstellerseite)
Schnittbreite:
43 cm
Schnitthöhe:
25 bis 75 mm (6-fach)

Gewicht:

18 kg
Zum Angebot:

Der PowerMax Li-40/41 von Gardena ist ein rundum ausgewogenes Modell. Besonders positiv fällt der Eco-Modus auf, den man überwiegend im Normalbetrieb verwenden kann.

Auf diese Weise spart das Gerät Energie, welche es bei hohem oder feuchtem Gras im Voll-Modus automatisch wieder nutzen würde.

GARDENA Set PowerMax Li-40 41 Akkurasenmäher

Grundsätzlich kommt der Akku-Rasenmäher von Gardena ohne Schwierigkeiten daher: Die Fangkorbbefestigung ist im Hinblick auf die Ergonomie perfekt gelöst, auch die Höhe lässt sich einfach verstellen. Zudem ist der Akku-Rasenmäher weitestgehend kantenfrei und kann leicht gereinigt werden. Hinzu kommt der leistungsstarke 40-Volt-Akku.

Technische Details:

Akku:

40 Volt / 4.2 Ah
max. Rasenfläche:
bis zu 450 m²
Schnittbreite:
43 cm
Schnitthöhe:

25 bis 75 mm (10-fach)

Gewicht:

21,8 kg
Zum Angebot:

Was gilt es vor dem Kauf zu beachten?

Um keine bösen Überraschungen zu erleben, sollten vor dem Kauf einige Aspekte am Akku-Rasenmäher beachtet werden. Dazu zählt beispielsweise die Akkukapazität. Sie gibt an, wie viel Energie bereitgestellt wird. Je mehr Ah, umso leistungsfähiger ist der Akku-Rasenmäher und desto länger kann am Stück gemäht werden. 

Entscheidend ist auch die Ladezeit, die angibt, wie lange der Mäher an die Steckdose muss, ehe er wieder einsatzbereit ist. 

Am Schnitthöhenbereich kann abgelesen werden, für welche Schnittlängen der Akkumäher geeignet ist. Je variabler der Bereich, umso flexibler ist das Gerät. Dasselbe gilt für die Schnittbreite. Sie gibt an, wie viel Arbeitsfläche pro Durchfahrt erfasst werden kann. Je höher der Wert ausfällt, desto mehr Gras kann mit einer Fahrt geschnitten werden. 

Das Fangkorb-Volumen gibt an, wie viel Schnittgut maximal in den Korb passt. Ein großes Volumen bedeutet einerseits weniger häufiges Leeren, dafür aber mehr Gewicht. 

Mit der Auswurfart wird definiert, an welcher Stelle das Gras nach außen gelangt. Fast jeder Akku-Rasenmäher verfügt über einen hinteren Auswurf, wodurch die Mulchfunktion entfällt. Bei manchen Geräten kann die Mulchfunktion allerdings nachgerüstet werden. 

Wichtig ist auch der Sicherheitsstopp, eine obligatorische Sicherheitsfunktion. Lässt man den Sicherheitsbügel los, wird das Schneidwerk ausgeschaltet. 

Schnitthöhenverstellung bei Akku-Rasenmäher
Verstellung der Schnitthöhe
Akku-Rasenmäher Akkus Bosch kompatibel mit mehreren Geräten
Ein Akku für mehrere Geräte nutzen

Flächenempfehlungen: Welche Modelle empfehlen sich für welche Flächengrößen?

Grundsätzlich gilt, dass die Größe der zu bearbeitenden Fläche maßgeblich von den verwendeten Akkus abhängt. Je mehr mehr Kapazität (Ah) diese aufweisen, desto länger kann gemäht werden. Auch der Hersteller der Akkus spielt eine Rolle. Akkus von Markenherstellern halten in der Regel länger durch.

Über 1000 m²:

So gibt der Hersteller Bosch für sein Gerät GRA 48 Professional an, eine Fläche von 2.800 Quadratmetern mithilfe von zwei 36-Volt-Akkus bearbeiten zu können. Die meisten Konkurrenten reihen sich mit deutlichem Abstand dahinter ein.

Bis ca. 600 m²:

Der HECHT 5051 Akku-Rasenmäher zum Beispiel, der einen 40-Volt-Akku verwendet und für eine 600 Quadratmeter große Fläche ausgelegt ist.

Dieselbe Leistung vollbringt der Black+Decker CLMA4820L2 mit einem 36-Volt-Akku. Es gibt auch Geräte wie den Makita DLM431Z, die 600 Quadratmeter mit zwei 18-Volt-Akkus bewältigen.

Bis ca. 300 m²:

Mit einer 6-stufigen Schnitthöhenverstellung und einem großen 40 Liter Fangkorb ist der Einhell GE-CM 36 Li für eine Fläche von bis zu 300 m² geeignet. Die Akku-Rasenmäher Bosch Rotak 32 Li und Güde 320-25-Li-Ion können jeweils nur bis zu 150 m² Rasen mit einer Akkuladung bearbeiten.

Der Black+Decker CLMA4820L2 erhielt von „Haus & Garten Test“, „selber machen DIY“ und „selbst ist der Mann“ jeweils ein „sehr gut“ als Testurteil. Er konnte durchweg mit ordentlichen Mähergebnissen und schnellem Arbeitsfortschritt punkten!

Tipps zum Thema Rasen mähen

Wer ein paar einfache Tipps beachtet, hält seinen Rasen in schöner Form. Wichtig ist, eine hohe Drehzahl und ein scharfes Messer zu verwenden. Daher sollte das Messer mindestens einmal im Jahr nachgeschliffen werden.

Entscheidend ist außerdem die Frequenz des Rasenmähens. Einmal die Woche gilt als Richtwert. Da die Gräser im Juni und Mai besonders schnell wachsen, kann die Frequenz in diesem Zeitraum sogar erhöht werden. 

Wichtig ist auch, die optimale Schnitthöhe einzustellen. Für einen durchschnittlichen Gebrauchsrasen sind vier Zentimeter optimal. Man kann sich auch nach der Ein-Drittel-Regel richten. Diese besagt, dass niemals mehr als Drittel der Grashalme abgemäht werden sollte, weil der Rasen dadurch lückig wird und bei Trockenheit eher verbrennt. 

Generell ist zu beachten, den Rasen in Schattenlagen rund einen Zentimeter länger zu lassen, da er andernfalls nicht ausreichend Sonnenlicht aufnehmen kann. Dasselbe gilt für Jahreszeiten wie den Herbst. 

Ebenso sollte man nicht bei Nässe mähen, weil die feuchten Halme nicht sauber geschnitten werden können. Zudem kommt es zu einer stärkeren Beanspruchung des Rasenmähers, wodurch das Schnittbild nicht mehr einheitlich ausfällt.

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